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Entspannung





Was passiert bei Stress im Körper?

Stress ist eine chemische Reaktion unseres Körpers. Wir schätzen eine Situation als gefährlich oder unkontrollierbar ein und sofort werden in unserem Körper Adrenalin und Noradrenalin in die Blutbahn ausgeschüttet. Unser Körper rüstet sich zu Kampf oder Flucht, wie es bei unseren Vorfahren auch notwendig war. Wir müssen zwar heute nicht mehr gegen wilde Tiere und Mammuts kämpfen, aber dafür haben wir uns andere Angriff oder Flucht- "Feinde" ausgesucht. So kämpfen wir gegen Reizüberflutung, Lärm, unerledigte Arbeiten zu Hause und im Beruf, Freizeitstress und andere Einflüsse.




Körperliche Erkrankungen durch Stress

Die Folgen der Stressreaktion lassen normalerweise schnell nach und der Körper schaltet in den Normalbetrieb zurück. Dieses Umschalten aber bleibt mitunter aus, wenn wir uns langfristig und dauerhaft unter Stress fühlen. Dann kann Stress ernsthafte körperliche Erkrankungen auslösen.




Typische Beispiele für körperliche Erkrankungen durch Stress können sein:




Psychische Erkrankungen durch Stress

Dauerhafter und belastend erlebter Stress löst nicht nur körperliche Erkrankungen aus, sondern schadet auch der Seele




Beispiele für psychische Erkrankungen durch Stress oder durch Stress begünstigte Erkrankungen sind:





"Ungesundes" Verhalten

Bei Menschen, die permanent unter Stress stehen, nehmen häufig Verhaltensweisen zu, die sich zusätzlich ungünstig auf die Gesundheit auswirken, zum Beispiel:




Wege aus dem Stress


Erlernen einer Entspannungstechnik:

(z.B. autogenes Training oder progressive Muskelentspannung) und regelmäßige Anwendung. Anfangs am besten täglich praktiziert. Bei regelmäßiger Übung haben Entspannungstechniken schnell eine positive Wirkung und Stress kommt gar nicht erst so schnell auf bzw. lässt sich schneller wieder abbauen.




Regelmäßige Bewegung:

Da die körperliche Stressreaktion darauf ausgerichtet ist, den Körper zu aktivieren und ihn auf Bewegung vorzubereiten, ist es hilfreich, wenn man tatsächlich körperlich aktiv wird.




Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung:

Wer unter großem Stress steht, vernachlässigt häufig seine Ernährung, so dass zu den eigentlichen Stresswirkungen auch noch die ungünstigen Effekte einer einseitigen, unregelmäßigen Ernährung hinzukommen. Daher sollte auch in stressigen Zeiten die Ernährung nicht vernachlässigt werden. werden. Häufig leiden soziale Kontakte darunter. Versuchen Sie, Kontakte zu Freunden und Familie nicht einschlafen zu lassen. Soziale Kontakte sind in punkto Erholung ein wichtiger Faktor. Hobbys und Freizeitaktivitäten kommen bei vielen Dauergestressten viel zu kurz oder werden ganz aufgegeben, weil man das Gefühl hat, keine Zeit mehr dafür zu haben. Dabei helfen solche außerberuflichen Aktivitäten, die Spaß machen und die man nur für sich selbst macht, die innere Balance zu halten. Ausreichend schlafen: Im Schlaf regenerieren sich Körper und Geist und sammeln Kräfte für den nächsten Tag. Zu wenig Schlaf kann daher zusätzlich stressen.




Achtsamkeit für positive Dinge:

Wer permanent im Stress ist, dem fällt es häufig schwer, sich über Alltagsdinge oder Erlebnisse zu freuen bzw. positive Dinge auch als positiv wahrzunehmen. Oft bleiben nur die negativen Dinge des Tages in Erinnerung. Hier kann ein Glückstagebuch helfen.




Vielseitigkeit der Lösungen:

Wenn etwa der einzige Weg zur Stressreduktion darin besteht, berufliche oder private Anforderungen zu verringern, ist das kurzfristig sicherlich hilfreich. Es besteht jedoch die Gefahr, sich ausschließlich auf diese Problemlösungen konzentrieren und dabei neuen Stress für sich schaffen. Deshalb sollten auch die anderen Ebenen in das Stressmanagement einbezogen werden, also etwa Wege zur Entspannung. Andersherum ist es auf Dauer genauso wenig hilfreich, sich ausschließlich auf Entspannungsübungen und Sport als Anti-Stress- Strategie zu beschränken, ohne sich mit den eigentlichen Ursachen des Stresses zu beschäftigen. Für ein effektives Stressmanagement ist es wichtig, sich mit allen Ebenen der Stressentwicklung zu beschäftigen sowie mit Wegen, diese mit geeigneten Strategien zu verändern.




Literaturempfehlung: